Verein · seit 1917
Unsere Vereinsgeschichte
Von 17 jungen Männern im Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“ bis zu 12.000 Zuschauern am alten Sportplatz: die Chronik des 1. FC Haßfurt 1917 e. V.

Vorwort
Wie alles begann
Am 15. Januar 1917 wurde der 1. FC Haßfurt im Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“ (heute Anwesen Zehe – Ecke Hauptstraße / Brückenstraße) von 17 jungen und sportbegeisterten Männern gegründet.

Diese Seiten sollen einen Blick auf die nun über 100-jährige Geschichte unseres Vereins geben. Ein Überblick, der nur stichpunktartig und auch nicht immer vollständig sein kann, da alle vereinseigenen Unterlagen in den Wirren der Kriegs- und Nachkriegsjahre verloren gingen.
Im Jahr 1980 begann unser damaliger 1. Vorstand, Herr Dieter Käß, in mühevoller Kleinarbeit die Vereinsgeschichte des FC Haßfurt zu rekonstruieren. Er bekam Zugang zu den Archiven der Stadt und der Zeitungsverlage, führte lange Gespräche mit vielen Zeitzeugen, erhielt alte Fotos und sonstige wertvolle Unterlagen aus Privatbesitz und konnte so nach über dreijährigen Recherchen eine „Chronik des 1. FC Haßfurt“ zusammenstellen.
Wir wünschen viel Spaß beim „Blättern“ und hoffen, dass Sie manch interessante und neue Details entdecken, aber bei vielen auch alte Erinnerungen wach werden.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei Herrn Dieter Käß, dass wir „seine Chronik“ als Grundlage für diese Zusammenfassung der Geschichte des 1. FC Haßfurt 1917 e. V. nutzen dürfen.
Gerhard Feiler u. Franz Wacker
- 1917Gründung am 15. Januar
- 17Gründungsmitglieder
- 48Mitglieder bei der Wiedergründung 1945
- 12.000Zuschauer gegen den FC Bamberg 1961
Kapitel 1
1917–1945: Gründung, Aufbruch und Zwangsfusion
Vom ersten Spiel an der Flutbrücke über Verbandsrunden, Box-Abteilung und Sporthalle bis zum erzwungenen Zusammenschluss mit dem TV Haßfurt in der NS-Zeit.
1917 – das Gründungsjahr
- 15. Jan. 1917
Gründung des 1. FC Haßfurt im Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“ (heute Anwesen Zehe – Ecke Hauptstraße / Brückenstraße)
- 11. März 1917
Erster Nachweis eines Fußballspiels des FC in Haßfurt
FC Haßfurt – FC Bad Kissingen 1906 (Ergebnis nicht bekannt) auf dem Sportplatz östlich der Flutbrücke
1917–1931 – Verbandsrunden und eine eigene Halle
- Juni 1917 – Febr. 1919
Bedingt durch den 1. Weltkrieg kein Spielbetrieb
- 29. März 1919
Mitgliederversammlung zur Weiterführung des Vereins
- 1919
Spiele gegen Spvg Bischberg, FC Gaustadt, Bayern Würzburg, Germania Schonungen, FT Bamberg (jetzt auf dem Sportplatz westlich der Flutbrücke).
Gründung einer Theatergruppe. - 1920
Mitgliedschaft im Süddeutschen Fußballverband als Voraussetzung zur Teilnahme an Verbandsspielen
Es gab bereits 2 Senioren- u. 2 Jugendmannschaften. - 14. Juni 1920
Nutzungsvertrag mit der UNI Würzburg und Gut Mariaburghausen über das Gelände am alten Sportplatz (galt praktisch bis 1957)
- 22. Aug. 1920
Platzeinweihung
FC Haßfurt – FC Sportfreunde Bamberg 3:0 - 12. Sept. 1920
1. Verbandsspiel
FC Sportfreunde Bamberg – FC Haßfurt 5:5 - 1921
Teilnahme an Verbandsrunde (C-Klasse)
- 13. Nov. 1921
Pokalrunde des Süddeutschen Fußballverbandes gegen die Ligamannschaft des 1. FC Bamberg (0:1) vor 600 Zuschauern.
- 1922
Aufstieg in die B-Klasse und Meisterschaft.
Gasthaus „Bayerischer Hof“ (heute Raiffeisenbank) als neues Vereinslokal - 1923
B-Gaumeister Unterfranken
Theater- u. Kegelabende - April 1924
Gründung eines Boxclubs in Haßfurt, der noch nichts mit dem FC zu tun hatte.
- 17. Aug. 1924
Pokalturnier mit FC Zeil, FC Sand, FC Gerolzhofen
- 1924
Abstieg in die B-Klasse
- 1925
Gründung einer Boxabteilung (genauer Zeitpunkt nicht bekannt)
- 1926
Verbandsrunde A-Klasse Gau Bamberg
- 31. Okt. 1926
100. Verbandsspiel gegen den SV Gaustadt
- 1927
Auflösung der Box-Abteilung, die einige Erfolge vorzuweisen hatte, aus finanziellen Gründen
- 1927 – 1930
Teilnahme an den Verbandsrunden der A-Klasse
- 1928
Freundschaftsspiele gegen den 1. FC Nürnberg und SpVgg Fürth
- 10. Mai 1931
Einweihung der Sporthalle an der Flutbrücke

1931–1945 – NS-Zeit, Zwangsfusion und Krieg
- 1931
Die Mannschaften werden dem Bezirk Würzburg zugeteilt (bisher Bamberg)
- 10. Jan. 1932
Erster Lokalkampf FC Haßfurt – TV Haßfurt 1:0
- 04. Sept. 1932
Rückspiel TV Haßfurt – FC Haßfurt 5:0
- 1933
Durch die Machtergreifung der Nazis verändern sich die politischen Verhältnisse. So durfte sich der 1. Vorstand Louis Frank als Jude nicht mehr zur Wahl stellen und wurde durch Hans Brochloß abgelöst.
Die DJK Haßfurt hatte aufgehört zu bestehen und trat geschlossen dem FC Haßfurt bei.
Erstmaliger Aufstieg in die Kreisliga. - 1933 – 1935
Personelle Probleme der 1. Mannschaft wegen Einberufungen zum Reichsarbeitsdienst.
- 1934 – 1936
Teilnahme am Spielbetrieb und Neueinteilungen der Kreisklassen. Ausrichtung eines Pokalturniers 1936 und verschiedener gesellschaftlicher Veranstaltungen.
- 1937
Heftige Diskussionen wegen des politisch gewollten Zwangszusammenschlusses mit dem TV Haßfurt
- 03. Aug. 1938
Im „Hotel Post“ wird auf Anweisung des Kreisleiters Karl der Zusammenschluss des FC Haßfurt 1917 mit dem TV Haßfurt 1861 zur Sportvereinigung Haßfurt beschlossen.
- 1938 – 1939
In der Kreisklasse 1 errang die Sportvereinigung teilweise hohe Siege und wurde in der Presse ob ihrer Spielstärke gelobt (Meister wurde jedoch der FC Sand, der aber in der Aufstiegsrunde scheiterte)
- 1940 – 1941
Die Sportvereinigung spielt in der 2. Klasse des Kreises Haßfurt. Der Spielbetrieb war schon sehr eingeschränkt.
- 1942 – 1945
An einen geregelten Spielbetrieb war in den Kriegsjahren nicht mehr zu denken. Vereinzelt fanden noch Jugendspiele auf dem Sportplatz „Gries“ statt. Auch Leichtathletik wurde ausgeübt.
- 11. April 1945
Die Mainbrücke wird von den zurückweichenden deutschen Truppen gesprengt.
- 03. Oktober 1945
Im Gasthaus „Bayerischer Hof“ treffen sich 48 Mitglieder des ehemaligen FC Haßfurt und beschließen die Wiedergründung.
Kapitel 2
1945–1961: Wiedergründung, Wiederaufbau und Bayernliga
Aus Bombentrichtern wird in über 10.000 Arbeitsstunden wieder ein Sportplatz – und daraus eine Mannschaft, die 1961 Amateurmeister der Bayernliga Nord wird.
Neuanfang nach dem Krieg
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges bot das Sportgelände ein Bild der Zerstörung. Auf dem Sportplatz waren Bombentrichter zu finden, die Sporthalle war arg in Mitleidenschaft gezogen und die Hochwasserschäden waren praktisch seit 1942 nicht mehr behoben worden.
Diese Szenerie fanden die in Haßfurt verbliebenen und die ersten, aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrenden FC-ler vor.
Es entstand jedoch schnell der Wunsch, den FC wieder aufleben zu lassen. Doch jegliche Vereinstätigkeit war von der Militärregierung verboten. Zudem bestand rein juristisch der FC Haßfurt nach dem Zwangszusammenschluss mit dem TV Haßfurt am 04.08.1938 nicht mehr. So musste erst einmal die Militärregierung überzeugt werden, dass der Verein politisch unbedenklich sei und eine Lizenz erhalten könne. Es mussten Personen gefunden werden, die politisch nicht vorbelastet waren und unbedenklich Vereinspositionen übernehmen konnten.
Doch diese Hindernisse waren in erstaunlich kurzer Zeit überwunden und so konnte bereits am 03. Oktober 1945 im „Bayerischen Hof“ die Wiedergründungsversammlung abgehalten werden. Wegbereiter für diesen Neuanfang waren insbesondere Hermann Hörner und Willi Hartmann. Beiden soll ein Ehrenplatz in der Geschichte des Vereins eingeräumt werden. Hermann Hörner fand eine Anstellung als Fahrer bei der Militärregierung und lag fortan seinen Vorgesetzten mit seinen FC-Anliegen in den Ohren. Willi Hartmann hatte es durch seine halbjüdische Abstammung etwas leichter und stand uneigennützig für die FC-Idee ein.
Wiederaufbau in Handarbeit
Es galt nun für den FC Haßfurt seine Sportstätten insoweit wieder herzustellen, dass der Sportbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. So wich man erstmal auf den Sportplatz „Am Gries“ aus, wo man bis Juni 1947 den Spielbetrieb durchführte.
Gleichzeitig wurde natürlich am alten Gelände fleißig gearbeitet, wobei vor allem der Zugang ein Problem war, da die Mainbrücke im April 1945 von den deutschen Truppen gesprengt worden war. Durch eine von den Amerikanern erbaute Pontonbrücke, später einem städtischen Nachenverkehr und einer aus zwei Schleppkähnen errichteten Fähre wurde der Mainübergang provisorisch aufrecht erhalten, bis im November 1946 die neue Mainbrücke eingeweiht werden konnte.
Da keine Maschinen zur Verfügung standen, wurde in mühevoller Handarbeit die Errichtung der Sporthalle, die Erstellung eines Brunnens und einer Aschenbahn, sowie natürlich die Wiederherstellung des Sportplatzes durchgeführt.
Über 10.000 Arbeitsstunden mussten aufgewendet werden, bis am 01. Juni 1947 das Sportgelände mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC 05 Schweinfurt vor ca. 4.000 Zuschauern eingeweiht wurde.
1945–1955 – Lizenz, Vereinsfarben und erste Meisterschaft
- 03.10.1945
Wiedergründung des 1. FC Haßfurt im Gasthaus „Bayerischer Hof“ mit 48 Mitgliedern in Anwesenheit eines Vertreters der amerikanischen Militärregierung. Ludwig Kestler wird zum 1. Vorstand gewählt.
- 14.04.1946
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird eine Vereinssatzung beschlossen.
- 1946
Freundschaftsspiele werden am Sportplatz „Gries“ ausgetragen.
Zu dieser Zeit stellte der FC bereits vier Mannschaften.
Im Laufe des Jahres werden verschiedene Abteilungen gegründet: Fußball, Handball, Korbball, Leichtathletik, Tischtennis, Theatergruppe - Sept. 1946
Der FC qualifiziert sich in einer Ausscheidungsrunde für die 1. Unterfränkische Liga, die im September mit den Punktspielen beginnt.
- 13.01.1947
Generalversammlung, in der die Vereinsfarben rot-weiß endgültig festgelegt werden.
- 08.02.1947
Mit einem Faschingsball im „Zentralsaal“ tritt der FC wieder gesellschaftlich in Erscheinung.
- 22.03.1947
Die Militärregierung erteilt durch das Landratsamt Haßfurt mit der Nr. A-336-146 die Lizenz für die Laienspieltruppe, die ein wichtiger Einnahmenbeschaffer wird.
- 05.06.1947
Sportplatzeinweihung mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC 05 Schweinfurt (damals Süddeutsche Oberliga). Ergebnis: 0:5
- 1947
Nach miserablen Spielergebnissen steigt der Verein in die Bezirksklasse 1 ab.
- 07.10.1947
Der Verein erhält nach einem langen Behördenweg die endgültige Lizenzierung durch das Landratsamt.
- 20.06.1948
Die Währungsreform tritt in Kraft.
- 16.08.1948
Das Verhältnis zum TV Haßfurt war wieder einmal Gegenstand heftiger Diskussionen. In einer gemeinsamen Ausschußsitzung wurden neben formellen Angelegenheiten auch die sportlichen Aktivitäten aufgeteilt. Kein Verein hielt sich jedoch letztlich an die Vereinbarungen.
- 1948
Der FC scheitert in den Aufstiegsspielen zur Unterfränkischen Kreisliga und spielt weiter in der Bezirksklasse 1
- 1948/1949
Aus dieser Saison liegen kaum Spielergebnisse vor. Im Frühjahr nimmt die Reservemannschaft den Spielbetrieb wieder auf.
- 1950
Ludwig Kestler wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Anfang 1950 zählt der Verein 361 Mitglieder. Der FC spielt A-Klasse. - 1951
Der FC steigt als zweiter der Spielzeit 1950/51 „am grünen Tisch“ in die Kreisliga auf.
- 1951/1952
Haßfurt belegt in der Kreisliga (II. Amateurliga Unterfranken) einen Mittelplatz. Erweiterung der Sporthalle und das 35-jährige Jubiläum.
- 1953
In der Amateurliga Ufr. II belegt der FC den 3. Platz.
- 01.04.1953
Der FC Haßfurt wird erst zu diesem Zeitpunkt durch den Eintrag in das Vereinsregister rechtsfähig.
Die Spielerversammlungen fanden zu dieser Zeit öffentlich im Clubheim statt. Dabei haben sich die anderen Gäste ruhig zu verhalten und das Kartenspielen zu unterlassen. - 1954
Der FC Haßfurt wird Meister der II. Amateurliga Unterfranken Ost und wird begeistert gefeiert. Auch die Jugend kommt zu Meisterehren.
Zum TV Haßfurt herrschen normale Beziehungen, obwohl der TV entgegen den Abmachungen aus dem Jahr 1948 eine eigene Fußballabteilung gründet. Sogar die Anlage einer 400-Meter-Bahn auf dem FC-Gelände wollte man dem Rivalen zugestehen, was dann aber doch nicht zustande kam. - 02.12.1954
Ein Eisenbahnunglück in Belgien überschattete das Vereinsleben.
Der 2. Vorsitzende Karl Anton Merkle und der Elektromeister Anton Hertinger kamen bei der Heimfahrt vom Besuch eines Länderspiels in England ums Leben. - 1955
Ludwig Hofmann wird Vereinswirt und seine Ehefrau übernimmt für mtl. 10,00 DM und freier Fahrt zu den Auswärtsspielen das Waschen der Sportkleidung. Die Ehefrauen der 1.-Mannschaftsspieler dürfen fünfmal umsonst zu den Auswärtsspielen mitfahren, die weibliche Begleitung der ledigen Spieler nur viermal.
- 1955
Jugend wird Unterfränkischer Meister

1956–1957 – Meister im 40. Jahr
- 1956
Die Umzäunung und Beleuchtung des Sportplatzes wird in Angriff genommen.
Viele Betriebsmannschaften (Hiernickel, Waldi, Auto-Schenk, Kohlenhandlung Jakob, Sparkasse, Haßfurter Tagblatt) entstehen. Der BFV untersagt dem FC seinen Fußballplatz zur Verfügung zu stellen, woran sich aber niemand wirklich hielt. - 30.06.1956
Anlässlich der Generalversammlung wird beschlossen, die Vorstandschaft künftig für zwei Jahre zu wählen.
Es existieren fast keine Unterlagen, bei welchen Vereinen der FC die Patenschaft übernommen hat. Im Jahr 1956 werden jedoch der TSV Westheim und der SC Eltmann genannt. - 1956/1957
Der FC Haßfurt erringt im 40. Jahr seines Bestehens die Meisterschaft in der II. Amateurliga Unterfranken. In den Aufstiegsspielen (u. a. gegen Büchenbach, FC Bayreuth, SW Nürnberg) vor teilweise 4.000 Zuschauern gelang der Aufstieg in die 1. Amateurliga/Bayernliga.

1958–1959 – Abstieg, Neuaufbau, Wiederaufstieg
- 1958
Nach dem glanzvollen Aufstieg konnte die Mannschaft die Bayernliga nicht halten. Den damaligen Berichten zufolge ruhte man sich auf den Lorbeeren aus und die Trainingsbeteiligung war sehr gering. Immerhin erreichte man einen Zuschauerschnitt von 1.520 pro Heimspiel und konnte mit dem Zusammenbleiben der Mannschaft den Grundstein für die großen Erfolge des Jahres 1961 legen.
- März 1958
Beachtenswerte Erfolge erzielt die FC-Jugend, aus der einige Spieler (wie Ludwig u. Willi Müller, Josef Hoh und Robert Linsner) der späteren Erfolgself heranwuchsen.
- 26.05.1958
Der ehemalige Vorsitzende des FC Haßfurt, Louis Frank, der wegen der Naziherrschaft sein Amt niederlegen musste, weilt zu einem Besuch aus den USA in Haßfurt und wird mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.
- 05.07.1958
In der Generalversammlung werden die Weichen für die Errichtung des Stadionneubaus gestellt und die Pläne zur Erweiterung der Sporthalle deshalb fallen gelassen.
- 1958/1959
In dieser Saison gelang wiederum die Meisterschaft in der II. Amateurliga und auch in den Ausscheidungsspielen gegen den VfR Goldbach konnte man sich deutlich durchsetzen.

| Name | geboren |
|---|---|
| Sponsel Ludwig | 23.4.32 |
| Hoh Sepp | 28.9.40 |
| Heußner Karl | 9.8.34 |
| Thein Erich | 10.8.26 |
| Weippert Georg | 5.11.36 |
| Schaffner Heinrich | 29.6.36 |
| Krapf Franz | 14.1.36 |
| Krauß Fritz | 7.8.37 |
| Oehm Rudi | 11.12.36 |
| Friedrich Horst | 23.10.37 |
| Müller Willi | 26.9.39 |
| Hertinger Hans | 29.6.36 |
| Kreh Heinz-Herbert | 14.2.37 |
| Krapf Anton | 30.7.35 |
1959–1961 – Neue Pläne und der große Triumph
- 1959
Die Gedanken drehten sich um den Neubau und die Umgestaltung des Sportgeländes. Sogar die Beteiligung an einem von der Stadt geplanten Freibad westlich der Mainbrücke war vorgesehen. Der FC wollte damals auch Tennisplätze errichten, was allerdings erst 21 Jahre später in Erfüllung ging.
- Nov. 1959
Das Wasserwirtschaftsamt erklärt sich mit der Errichtung der Neuanlage nördlich entlang des Altachweges einverstanden.
Der alte Sportplatz wird mit Hilfe von Gefangenen der damaligen Jugendstrafanstalt wieder hergerichtet. - 1959/1960
Der FC gestaltet die Saison 1959/60 in der I. Amateurliga erfolgreich und belegt am Ende den hervorragenden 5. Rang.
- 26.05.1960
Rudi Zapf wird zum 1. Vorstand gewählt und sein Vorgänger Anton Tschiggfrey wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
- 23.07.1960
An diesem Tag fällt die endgültige Entscheidung über das neue Sportgelände. Der Stadtrat tagt auf den „Mainwiesen“ und gibt sein Okay zum Grundstücksverkauf.
- 1960/1961
Der FC Haßfurt wird Amateurmeister der Bayernliga Nord. Beim Spiel am 19.03.1961 gegen den FC Bamberg kommen 12.000 Zuschauer an den alten Sportplatz. Dieses Ereignis ist für alle, die dabei gewesen sind, bis heute unvergessen.
Kapitel 3
1961 bis heute – Chronik in Arbeit
Die ausführliche Chronik für die Jahre 1961–1975, 1976–1999 und ab 2000 ist noch in Vorbereitung. Einige Eckdaten sind aber schon an anderer Stelle festgehalten.
Ehrlich gesagt: Hier fehlt noch viel.
Weil die vereinseigenen Unterlagen im Krieg verloren gingen, beruht unsere Chronik bisher auf der Recherche von Dieter Käß und reicht ausführlich nur bis 1961. Die Jahrzehnte danach wollen wir nach und nach ergänzen – gern mit deiner Hilfe.
Was wir aus späteren Jahren schon wissen
- 1960 bis heute
Von Rudi Zapf bis zum Vorstandsteam seit 2019: Alle Vorsitzenden seit 1917 findest du auf der Ehrentafel.
- 14.11.1980
Gründungsversammlung der Tennisabteilung mit insgesamt 41 Gründungsmitgliedern – gut 21 Jahre nach den ersten Tennisplänen von 1959. Mehr in der Chronik der Tennisabteilung.
- 1995/1996
Das alte Tennisheim, das ehemalige FC-Sportheim am „Flutbrückenplatz“, brennt in der Nacht vom 02. auf den 03.09.1995 ab. Im August 1996 folgt der Einzug in das neue Tennis- und Fußballjugendheim.
- 08.07.2009
In der Stadiongaststätte des FC wird der Förderverein 1. FC Haßfurt e. V. gegründet.
- 2017
100 Jahre 1. FC Haßfurt: Vereinsehrungen am 15.01.2017 – darunter unser ehemaliger Nationalspieler Ludwig „Luggi“ Müller für 60 Jahre Vereinstreue – und am 21.06.2017 das Jubiläumsspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05. Bilder dazu unter Profivereine zu Gast und Vereinsleben.
- 2019
Ein Vorstandsteam übernimmt die Führung des Vereins. Die heutige Besetzung stellt die Vorstandschaft vor.
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Mehr aus über 100 Jahren FC
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Ehrentafel
Die 17 Gründungsmitglieder von 1917 und alle Vorsitzenden des Vereins bis heute.
Zur Ehrentafel -

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Chronik der Tennisabteilung
Seit 1980 wird an der Flutbrücke auch Tennis gespielt – von den ersten vier Plätzen bis zum neuen Tennisheim.
Zur Tennis-Chronik
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Über 100 Jahre FC leben von Menschen, die mitmachen – auf dem Platz, am Spielfeldrand und im Ehrenamt.
